| Die Ziele und Aufgaben des Vereins sind
folgende: |
Der Historische Forschungsverein der
Deutschen aus Russland e.V.
- wurde am 20.11.1999 von einer Initiativgruppe
Deutscher aus Russland unter dem Motto: "Heimat ist
Geschichte und Geschichte ist unser Auftrag!" gegründet
und hat sich ein Logo zugelegt, das Herkunft und Forschungsziele
mit einer Goldenen Ähre auf dem schwarzen Hintergrund
darstellt, das sich über ein unbeschriebenes geöffnetes
Buch stützt.
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Der goldgelbe Rahmen mit dem blauen Hintergrund symbolisiert
die Gewässer der ehemaligen Wohngebiete (Wolgafluss
und das Schwarze Meer) und den blauen Himmel der heutigen
Heimatgebiete, der in der Diaspora überall auf der
Welt lebenden Russland-Deutschen.
- Der HFDR hat sich eine Satzung gegeben,
die vom Oberfinanzamt Nürnberg geprüft worden
ist und erhielt am 7.12.1999 eine vorläufige Bescheinigung
als Körperschaft des öffentlichen Rechts, die
für gemeinnützige Zwecke im Sinne der §§
51ff.AO tätig ist.
- Mitglied des Vereins kann jeder werden,
der die Satzung anerkennt, einen schriftlichen Antrag an
den Vorstand richtet, ein einmaliges Darlehen von EUR 500,-
(§8) und einen Jahresbeitrag von EUR 25,- (ordentliches
Mitglied) bzw. EUR 50,- (förderndes Mitglied) zum jeweiligen
Jahresbeginn entrichtet, sich an der Vereinstätigkeit
beteiligt, aktiv forscht und seine Ergebnisse dem Verein
zur Veröffentlichung zur Verfügung stellt.
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Ziele des Historischen Forschungsvereins
sind:
Ziel Nr. 1:
Sicherstellung und Sammlung von
Quellenmaterialien: Manuskripten, mündlichen und schriftlichen
Lebensberichten, Lebensläufen, Ahnentafeln (Ahnenforschung),
Tagebüchern und archivalischen Unterlagen; Erforschung
und Auswertung von privaten Dokumenten und Befragungsberichten
von Zeitzeugen sowie privaten Drucksachen; Veröffentlichung
der geschichtlichen Tatbestände der Deutschen in Russland,
insbesondere im Kontext der Ereignisse des 20 Jh.: Erster
Weltkrieg, Russischer Bürgerkrieg, Enteignung und Deportation
des Bauerntums Ende der 20er Jahre, Kollektivierung 1929/31,
Hungersnot von 1932/33, staatliche Massenrepressalien von
1937/38, Deportation nach Sibirien, Umsiedlung ins Wartheland
im Zweiten Weltkrieg, Verbannung auf "ewige Zeiten",
Kampf um die Rückkehr in die angestammte Heimat an der
Wolga und am Schwarzen Meer und schließlich Aufzeichnung
und Erforschung der Geschichte der Aussiedlung nach Deutschland.
Der Verein strebt an, die ganze historische Wahrheit des 20.
Jahrhunderts und die Erinnerung an alle Opfer beider Weltkriege
und den Massenterror, dem die Russlanddeutschen in der Sowjetunion
ausgesetzt waren, aufzuarbeiten und für die Nachwelt
zu erhalten.
Ziel Nr. 2:
Wissenschaftliche Forschung auf dem Gebiet der Geschichte
der Deutschen in Russland, Vermittlung des historischen Gutes
an die Landsleute und an die Öffentlichkeit, an Studenten
und Wissenschaftler in Deutschland und im Ausland; objektive
Darstellung der historischen Ereignisse im Kontext historischer
Ereignisse und anhand von objektiven Tatsachen der Geschichtsforschung.
Veröffentlichungen von Forschungsergebnissen zur Geschichte
der Deutschen in Russland.
Ziel Nr. 3:
Die Aufgabenstellung ist vielfältig: der HFDR befasst
sich ausser Familien- und Gruppengeschichte auch mit der globalen
russland-deutschen Historie aller Epochen und aller früheren
Wohngebiete in Russland, der UdSSR und der GUS.
Die Forschungsarbeit gestaltet jedes Mitglied zwanglos aus
eigener Initiative in den obengenannten Gebieten, erhält
von seinen Kollegen Unterstützung mit Rat und Tat, bekommt
periodische Informationen allgemeiner Art und Forschungsergebnisse
seiner Kollegen bzw. aktuelle Veröffentlichungen aus
der Geschichte der Deutsche in und aus Russland, soweit sie
dem Verein zur Verfügung stehen.
Als Sachkenner analysiert, bewertet und veröffentlicht
der HFDR die Forschungsergebnisse seiner Mitglieder in Jahrbüchern
(Almanach) und stellt sie der Öffentlichkeit vor.
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